7. Mai 2008
In den Mai gefeiert habe ich mit den Blogpiepel. Nur zwei der „üblichen Verdächtigen“ waren da. Ansonsten ein herrlich erfrischend neues Publikum aus Friedrichshain und dem Rest der Welt. Und statt Laptop gab’s nen Kicker. Schön analog.
Letztes Wochenende genoss ich das Barcamp in Leipzig. Kennon zeigte sein Wissen zur Skalierung von Rails-Anwendungen – seiner Meinung nach auch nicht schwerer als andere Projekte. Viele Punkte wurden so oder ähnlich auch bei Susuh angewandt. Seine Präsentation bietet somit einen guten und übersichtlichen Leitfaden. Jan führte gab uns Einblicke in die Planung seines Küchenlebens als großes „Webblogprojekt“ (beim zweiten Mal konnte ich es dann aussprechen). Nicht zu überbieten war der emotionale Einsatz von Pauline Pauline bei ihrer Analyse der Facebook-Applikationen. Shopping- und Wundschlisten erzeugen bei ihr nur ein Gähnen. Zum Abschluss brachte uns Robert zurück ins Web 1.0 – dort wo sich die „normalen“ Menschen aufhalten. Dank des Einsatzes von Thomas und seinen Helfern sowie einer wunderbaren Villa bleiben mir schöne Erinnerungen an dieses Barcamp.
Gestern lernte ich von Stefan die Tücken der polnischen Sprache auf dem Weg zu den Entwicklern in Breslau. Wie gut, dass sie auch Englisch sprechen.
Am Donnerstag geht’s zum Lunch 2.0 zu Cellity nach Hamburg.
Kategorie Veranstaltungen, Berlin,
19. September 2007
Die Krankenwagen stehen nicht mehr vor den Türen, das Polzeiaufgebot wurde drastisch reduziert, die Luft ist rein und ich gehe rüber. Seit kurzen hat es auf. Seit langem fällt es auf. Das Alexa.
Noch vom allgegenwärtigen Rosa geblendet der erste positive Eindruck: Es gibt viele Fahrradständer in Form von Laternen. Die vielen Fahrräder verschönern nicht gerade den Anblick des Alexas. Aber würde es ohne besser aussehen?
Rein ins Getümmel. So schreite ich durch die schwarzen Türen zwischen den rosa Wänden. Innen sieht es anders aus. Eine Mischung aus: Kleinen schwarz schimmernden Hochglanzfliesen, pastellfarbenen bunten Steinfußböden neben Parkett in dunkel und hell, arrangiert mit kallroten und tiefblauen Handyläden, goldenen Dingsdas, die unter der Decke durch die Wand nach außen reichen und funkelnde Teeniemodeläden und dem Duft nach Neuem bestrahlt von orangenem Licht aus zackigen Lampen.
Sowas nennt sich „Art Dèco“. Wenn man dem Architekten glaubt.
„Was ist denn Hennes und Mauritz?“ – „Das ist doch der H&M-“ – „Warum schreiben die das dann nicht hin?“ Mit der Beschilderung tut sich das Alexa noch schwer. Außer für den Media Markt. Den hätte ich aber auch ohne Schilder gefunden. Nur nicht gesucht. Den Supermarkt findet man übrigens unter „Food Court“.
Erstaunlicherweise gibt es viele Läden, die ich noch nicht kenne. Vielleicht gehe ich nur zu selten in diese künstlichen Einkaufswelten. Oder das Alexa hat es wirklich geschafft, Abwechslung zu schaffen.
Schön finde ich auch, dass sie einen einigermaßen deutschen Namen zu finden: Alexa. Ein jeder Suchmaschinenoptimierer sollte sich dort heimisch fühlen. Und endlich mal kein weiteres Gesundbrunnen-Center.
Mit einem leckeren Eis einer nicht beschilderten Sorte schlendere ich durch die schwarzen Türen aus dem rosanen Haus. Ich habe das Alexa unverletzt überlebt.
Eine Frage habe ich noch: Warum steht eigentlich überall „Metropolis“ auf den Fußböden? Wenn ihnen der Film so gut gefällt, hätten sie sich doch bitte ein Beispiel an der Farbwahl nehmen können. Schwarzweißbilder zieren doch auch das Innere des Alexas. Sie sollen dem Besucher vor Augen halten, dass dieser Platz früher mal besser aussah.
Ich verzichte auf Fotos vom heute Erlebten.
Kategorie Berlin, Allgemein,
25. August 2007
Unser Kind hat einen Namen: Es nennt sich …
Kategorie Berlin, Ruby on Rails,
14. August 2007
Auf dem Weg zu unseren Entwicklern nach Breslau möchte ich noch schnell eine E-Mail nachsehen. Ich sitze zum Glück nicht hinter dem Steuer, also Laptop auf und los. Und da mein MacBook recht aggresiv im WLAN-Verbinden ist, kommt auch gleich die erste Meldung:

Kategorie Berlin, Allgemein,
4. August 2007
Lautsprecherdruchsagen hören wir hier ja jeden Tag. Am Büro von ***** fahren täglich mehrere Touristenboote vorbei, die die Schönheiten von Berlin verkünden. Nur diesmal war es etwas lauter. Und es fuhr auch nicht vorbei. Es war langsamer. Also schnell zum Fenster und nachschauen.
Polizei, Menschen, Schilder. Eine Demonstration. Gegen Gesundheitspläne? Bahnstreiks? Nein. Gegen Bausünden. Der Demonstrationzug folgte der Alexanderstraße über die Jannowitzbrücke in die Brückenstraße: „Nachdem wir das Alexa – eines der schlimmsten aktuellen Bauvorhaben – passiert haben, kommen wir nun zum Jannowitz-Center. Keiner braucht es, keiner will es. Und es ist so hässlich, dass ich es noch nicht einmal freiwillig besetzen würde!“
Dem kann ich mich nur anschließen.
Kategorie Berlin,